Geht auch selbstgemacht: Elisen-Lebkuchen in drei Varianten

Lebkuchen sind natürlich ein absoluter Weihnachtsstandard – und so hatten wir sie auch schon letztes Jahr im Cookiecountdown in Form von zauberhaften Mini-Lebkuchenhäuschen. Aber mein Herz hat schon immer für Elisen-Lebkuchen geschlagen – egal ob mit heller oder dunkler Schokolade oder dickem Zuckerguss, diese saftigen Exemplare mit dem Biss von gehackten Nüssen und Trockenobst und den typischen Lebkuchengewürzen sind für mich das Lebkuchen-Nonplusultra.

Natürlich gibt es da gewaltige Qualitätsunterschiede, angefangen bei der Version aus dem Supermarkt bis hin zu den unverschämt teuren Prachtstücken vom Weihnachtsmark, die an sich schon eine ganze Mahlzeit sind. Aber an der Spitze der Elise-Hierarchie stehen für mich ab sofort diese selbstgemachten, zumal sie erstaunlich einfach gelingen und mich sogar das aus meiner Sicht eigentlich ungenießbare Zitronat und Orangeat verzeihen lassen (die Mengen habe ich trotzdem etwas reduziert).

Zutaten:
100g Zitronat
100g Orangeat
100g getrocknete Cranberries
100g Konrinthen oder Rosinen
6 Eier Größe L
180g brauner Zucker
2 EL Honig
2 TL Zimt
1/4 TL Nelken, gemahlen
1/4 TL Ingwer, gemahlen
1/4 TL Nelkenpfeffer / Piment / Allspice
1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
1/4 TL Salz
200g gemahlene Mandeln
300g gemahlene Haselnüsse
Oblaten, 70mm Durchmesser

Dekoration:
200g Vollmilch-Kuvertüre
200g zartbitter Kuvertüre
Zuckerguss aus 200g Puderzucker und einige Tropfen Milch oder Wasser

Zubereitung:
Zitronat, Orangeat, Korinthen und getrocknete Cranberries fein hacken, am besten mit einem großen scharfen Messer.

Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eier, Zucker und Honig mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Die restlichen Zutaten nach und nach gründlich untermischen. Es ergibt sich eine klebrige, streichfähige Masse. Diese mit einem Esslöffel dünn auf die Oblaten streichen so dass möglichst nichts davon sichtbar bleibt. Mit 1-2cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 25 Minuten auf der zweiten Schiene von oben backen.

Derweil den Zuckerguss anrühren, indem man vorsichtig Milch in den Puderzucker tropfen lässt, bis sich ein dicker, weißer Zuckerguss bildet. Den Guss auf 1/3 der noch warmen Lebkuchen pinseln.

Für die Schokoladen-Glasur die Kuvertüren getrennt über dem Wasserbad schmelzen. Jeweils eine Hälfte der verbleibenden, abgekühlten Lebkuchen kopfüber mit Hilfe einer Pralinengabel in die Vollmilch- bzw. Zartbitter Kuvertüre tunken, wenden und auf Backpapier festwerden lassen. Falls nötig die Kuvertüre gleichmäßig auf der Lebkuchenoberfläche verstreichen.

Wenn die Lebkuchen nicht gleich weich sind, legt man sie für 1-2 Wochen in eine luftdichte Dose, ggf. zusammen mit einem aufgeschnittenen Apfel. Ich muss allerdings sagen, dass die Lebkuchen bei mir noch am selben Tag mehr als genießbar waren.

Quelle: Adaptiert von chefkoch.de

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